Jan 10 2008

Webshops und Community-Bildung

Veröffentlicht by . Filed under: Foren-Welt

In den letzten Wochen konnte ich viele Studien lesen, die immer deutlicher machen, dass eCommerce ein Erfolgsfaktor im Internet wird. Es stellt sich also die Frage wie man die Kunden direkt mit in den Shop einbinden könnte. Dabei fallen mir sofort folgende Punkte ein:

  1. Kunden bewerten Artikel
  2. Kunden können eigene Artikel verkaufen

Beide Möglichkeiten bietet Amazon. Ist deshalb von einer Community die Rede? Eigentlich nicht. Vielmehr kann man wohl bei diesen Maßnahmen von Web 2.0-Techniken reden, die eben den Kunden direkt miteinbeziehen. Eine Community ist aber mehr. Das Ziel muss es sein, eine aktive Gemeinschaft zu entwickeln, die sich gegenseitig kennt, sich gegenseitig anspornt und auf diese Weise das eCommerce-System sogar noch erweitert.

Wie also könnte man es also schaffen, dass eine Community rund um ein eCommerce-Angebot entsteht? Hierzu möchte ich ein kleines Beispiel nennen, das es inzwischen leider nicht mehr gibt. Den meisten ist das Ikea-Einrichtungshaus ein Begriff. Vom Angebot kann man halten, was man will. Interessant war jedoch eine Entwicklung, dass Ikea-Kunden Ideen sammelten, wie man die Produkte umgestalten kann. Im Blog “Ikea Hacker” veröffentlichten sie diese Ideen und entstand auf diese Weise eine sehr aktive Community. Leider hat Ikea die Zeichen der Zeit verkannt und das Blog ist heute nicht mehr aktiv.

Das Beispiel zeigt, dass es möglich ist, eine Community innerhalb eines eCommerce-Systems zu etablieren. Hierbei können Benutzer

  • Ratschläge austauschen
  • Produktverbesserungen vorschlagen
  • anderweitige Produktverwendungen vorstellen

Auf diese Weise entsteht nicht nur eine aktive Teilname der Kunden, sondern es entsteht eine regelrechte Identifizierung mit dem eCommerce-System.

Es stellen sich jedoch eine Reihe von Fragen:

  1. Welche Systeme lassen im Rahmen eines eCommerce-Systems (z.B. einem Shop) am ehesten eine aktive Community entstehen?
  2. Sollten diese Communities vielleicht gar nicht von der Firma hinter dem eCommerce-System gepflegt werden? Laufen die Communities besser, wenn sie von “externen” administriert werden?

Wie seht ihr das?

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