Apr
29
2008
Bin gerade auf den interessanten Blogeintrag von John Resig - dem Erfinder von jQuery - gestoßen: AJAX accessiblity (englisch). Dabei nennt er die Aria-Spezifikation, die im Firefox 2 und 3 bereits implementiert ist (er muss es wissen, er arbeitet inzwischen bei Mozilla).
Der sehr interessante Teil des Artikels beschreibt jedoch, dass Google Reader nun eine vollständige Aria-Unterstützung implementiert hat.
In the course of their implementation they built a tool, AxsJAX, which injects ARIA usability enhancements into many pages using a bookmarklet, greasemonkey, or Fire Vox (a Firefox screenreader). They started by seeding a number of Google applications with this drop-in accessibility support (along with a few others, including the XKCD web comic).
Apr
27
2008
Es gibt für Windows etliche kostenlose Backup-Programme. Das beste, das ich bisher gefunden hab, heißt Cobian Backup. Es ist ein sehr leistungsfähiges Tool, das sich als Dienst in Windows installieren lässt und sowohl Vollbackups als auch inkrementelle und differenzielle Backups zulässt. Dabei unterstützt es neben Zip auch Zip64 (für große Archive) und 7zip. Und das beste: die Archive lassen sich nicht nur mit Passwort verschlüsseln, sondern jede Datei kann verschlüsselt im Archiv gespeichert werden.
Leider ist diese Sicherheit nicht gegeben, wenn man die Daten auf einem Server sichern will. Das geht leider nur per FTP. Da es immer eine gute Idee ist, die Daten nicht nur lokal zu sichern, hab ich also nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich Cobian beibringen kann, per SSH die Daten auf einem Server zu speichern. Und die Lösung lautet SCP. Und so muss man vorgehen:
- Cobian erstellt alle Backups in einen bestimmten Ordner, z.B. “c:\backup\serverbackup\”.
- In das Backup-Projekt fügt man eine Aufgabe nach Erstellung des Backups ein. Dabei wählt man PSCP als Anwendung.
- Als Parameter gibt man ein:
-l {userName} -P {port} -pw {password} c:\backup\serverbackup\*.* www.domain.de:/backup/pfad
Das war es. Je nach Einstellung führt das Programm nun vollautomatisch ein Backup aus und sichert die Daten zusätzlich per sFTP. Und da man das ganze inkrementell machen kann, dauert nur das erste Hochladen sehr lange.
Apr
24
2008
Meine bessere Hälfte arbeitet gerade an der Ausarbeitung ihrer Diplomarbeit. Und heute durfte ich das erste mal korrigieren.
Wenn die Zelldichte in der Flasche zunimmt, kommt es bei den Zellen zu einer Kontaktinhibition. Um dies zu verhindern wurden die Zellen gesplittet bzw. passagiert.
WTF! Irgendwas will sie damit sagen. Ich hab keine Ahnung, was.
Apr
24
2008
Wie nennt man es, wenn innerhalb einer zugegeben etwas größeren Firma ein Teilbereich nicht auf die Arbeiten eines anderen Teilbereichs zugreifen kann, obwohl man von eben diesem Bereich mit der Arbeit beauftragt wurde?
Unternehmenssicherheit
Wie kann man also das Problem lösen?
Sie müssen eine Firewallfreigabe erbeten. Das Formular finden Sie hier
Das dumme ist nur: ich soll in dieses (nicht ganz durchsichtige) Formular die Quell-IP-Adresse eintragen. Ja woher soll ich die denn wissen? Für was ist denn eigentlich die IT da, wenn ich das ausfüllen muss *hrmpf*. Jetzt haben wir extra nen virtuellen Server für unsere Anwendung geordert und dann kann man nichtmal drauf zugreifen.
Wegen so nem Scheiß komm ich derzeit fast nicht zum Arbeiten. Aber im Juni meckern, wenn der Meilenstein nicht steht. Von meiner wissenschaftlichen Arbeit in der Doktorarbeit ganz zu schweigen.
Apr
24
2008
Bisher hab ich eigentlich fast immer meine SQL-Befehle direkt als einen String zusammengestellt und den SQL-Befehl mittels adoDB ausgeführt. Mir war zwar bekannt, dass es “prepared Statements” gibt, verwendet hab ich sie aber selten. Wenn man daran denkt, die eingefügten Werte zu maskieren (Stichwort SQL-Injection), hielt ich das bisher auch für kein Problem. Prepared Statements waren für mich also bisher genau dann sinnvoll, wenn der SQL-Befehl vorab kompiliert werden soll, was bei wiederholter SQL-Ausführung (Schleifen) sinnvoll ist.
Nun bin ich aber dabei, stärker mit DB2 zu arbeiten. Und da kann es passieren, dass ein solch erstellter SQL-Befehl nicht funktioniert. Das Problem ist, dass DB2 sich weigert Zeichenketten mit mehr als 32kb zu verarbeiten. Mit Hilfe von prepared Statements ist das aber kein Problem. Interessanterweise bietet DB2 sogar die Funktion an, direkt eine Binär-Datei (Bild) über prepared Statements einzufügen, ohne dass diese Datei vorher in PHP gelesen werden muss. Das ist mal ein echter Vorteil!