Dec
23
2009
Ich bin mir sicher, eines der großen On-Page-SEO-Themen im nächsten Jahr wird sein, wie man die Auslieferung einer Seite beschleunigen kann. Es sollte geradezu offensichtlich sein, dass man am meisten in PHP-Programmen sparen kann, wenn man PHP erst gar nicht aufruft. Deshalb ist eine mögliche Idee, die generierten Seiten mittels PHP rausschreiben zu lassen und dann diese direkt auszuliefern.
Das möchte ich jetzt an einigen Stellen auch bei meinen Framework-Modulen forcieren. Da ich aber sehr stark auf mod_rewrite gesetzt habe, stellt sich die Frage, wie ich das am einfachsten bewältigen kann. Die Antwort liefert mir dieser Code:
RewriteCond %{DOCUMENT_ROOT}%{REQUEST_URI} -f
RewriteRule ^ %{DOCUMENT_ROOT}%{REQUEST_URI} [L]
Der macht nichts anderes wie dem Apache zu sagen: falls es eine echte Datei mit diesem Namen gibt, dann leite nicht auf andere Dateien - in meinem Fall PHP-Dateien - um. Sehr nützlich!
Feb
17
2009
Beschäftige mich mal wieder mit Statistiken. Und da hab ich gerade die interessante Aussage gefunden, dass 2006 über 34% der deutschen Internet-User mobil ins Netz geht. Hab leider die Original-Statistik nicht gefunden. Trotzdem finde ich die Zahl überraschend hoch, wenn ich bedenke, wie wenig das beim Erstellen von Internet-Seiten berücksichtigt wird.
Hat jemand vielleicht Informationen über neuere Zahlen (jetzt haben wir ja ein iPhone und Co.) oder kann jemand diese Zahlen bestätigen?
Hier geht es übrigens zur Original-Presse-Mitteilung. Nicole Simons hat sich auch ihre Gedanken über diese Zahlen gemacht.
Feb
14
2009
Den meisten dürfte ja bekannt sein, dass mittels CSS3 abgerundete Ecken möglich sind. Damit kann man im FF und auch im Safari wunderbar arbeiten, das ganze funktioniert ausgesprochen gut.
Wie zu erwarten war, hinkt natürlich der IE der Zeit weit hinterher (auch die aktuelle 8er Version - zumindest in Beta 2). Jetzt bin ich aber auf das sehr schöne Script DD roundies gestoßen, bei dem man zumindest mit Hilfe von JavaScript nachhelfen kann. Im Gegensatz zu den meisten jQuery-Plugins, die ich dazu gesehen hab, geht das Script aber hin und verwendet Microsofts VML-Auszeichnungssprache, um die Abrundungen zu erreichen. Damit funktioniert das Abrunden mit Border und Background einwandfrei! Sehr empfehlenswert!
Feb
14
2009
Endlich! Google hat sich überlegt, wie man doppelten Content in Griff bekommen kann. Das wird auch allerhöchste Zeit, dass es hier für Webmaster eine Möglichkeit gibt.
Jetzt wird der eine oder andere natürlich sagen: wieso “duplicate content”. Man kann doch eine Web-Site so gestalten, dass derselbe Inhalt immer hinter der gleichen Adresse ist. Das stimmt für einfache Websites zwar, aber für komplexe geht das leider nicht. Ein paar Beispiele:
- identische Shop-Artikel in unterschiedlichen Kategorien: Für den Endkunden ist es oft erforderlich, mehrere Wege zum selben Artikel angeboten zu bekommen. Es ist eine Grundanforderung an benutzerfreundlichen Websites, dass man den Benutzer die Wahl lässt, wie er eine Aufgabe erledigt. Unterschiedliche Pfade sind dazu eine Möglichkeit. Damit man aber weiß, in welcher Kategorie der Benutzer gerade ist, sollte man die Kategorie dem Artikel hinzufügen. Es ensteht also je Kategorie eine unterschiedliche Adresse.
- Partner-Programme: In vielen Situationen muss man Links mit Tracking-IDs versehen, damit man weiß, über welches Partner-Programm ein Benutzer gekommen ist. Nur über diese Tracking-IDs ist es möglich, die Kosten-Nutzen-Relation eines Partnerprogramms zu bewerten. Das verursacht jedoch für jeden einzelnen Partner dieselbe Adresse oder aber man kann den Nutzen nicht messen.
Es gibt noch etliche weitere Fälle. Aber alle haben eins gemeinsam: sie verursachen denselben Inhalt hinter unterschiedlichen Domains. Dadurch wird die einzelne Seite geschwächt (Bedeutung der Seite sinkt), womit sie unter Umständen nicht mehr gefunden werden kann.
Das kann jetzt über ein ganz einfaches Attribut gelöst werden:
Ich gehs mal gleich in mein Shop-Modul einbauen.
Jan
15
2009
Heute hab ich dann doch noch eine Spezifikation erhalten, welche die Schnittstelle zu einer Zahlungsform beschreibt. Natürlich wurde versäumt, auf die notwendige Datenkodierung in ISO-8859-1 hinzuweisen und die Beispieldaten erhalten natürlich weiterhin keine Sonderzeichen (damit das Problem auch sicher nicht beim Testen auffällt). Dafür ist jetzt gewünscht, der Anfrage eine IP hinzuzufügen, damit man Betrug aufdecken kann.
Lasst mich mal überlegen, wie dieser Schutz aussehen kann. Ich muss per Parameter angeben, wie meine IP-Adresse ist (ich bin mal gespannt, ob die auch IPv6 berücksichtigen oder nur die aktuelle IPv4 unterstützen - ist natürlich nicht beschrieben!) und diese IP-Adressen werden wahrscheinlich mit der IP-Adresse des anfragenden PCs getestet. Und das in Zeiten, wo das Fälschen von IP-Adressen schon Script-Kiddies langweilen dürfte.
Dann doch lieber dieses Verfahren: Ich kombiniere alle Anfrage-Parameter zu einem String, füge einen private Key hinzu und hashe das ganze mit einem sha1-Algorithmus.
Die Leute scheinen wirklich sehr pfiffige Programmierer zu haben. Mal schauen, wie sie auf diesen Hinweis reagieren (habs natürlich per Mail geschickt).