Archive for the 'Software' Category

Sep 03 2008

Google Chrome – Win 64

Veröffentlicht by . Filed under: Software

Tja, wie zu erwarten war: Google Chrome geht nicht auf Win XP 64. Bei Optionen stürzt der ab, dasselbe, wenn man den Fehler melden will. Wenigstens das Anzeigen geht. Aber da ich die Default-Suchmaschine ändern wollte (damit er nicht so viel nach Hause telefoniert) bleibt er so für das erste mal doch lieber nicht auf dem Rechner.

Ich frage mich echt, warum immer noch 64 Bit Systeme so stiefmütterlich behandelt werden. Langsam wird es doch echt Zeit. Ich meine, wenn man mehr als 3 GB RAM haben will, geht es einfach nicht anders. Selbst Vista wird nur in gehobeneren Versionen in 64 Bit angeboten – dann jedoch ohne Treiberunterstützung (Witzbolde!).

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Sep 03 2008

Blauäugig?

Veröffentlicht by . Filed under: Software

Google Chrome wird derzeit sehr genau angeschaut. Natürlich wird auch geschaut, was denn da an Google geschickt wird. Witzigerweise regen sich dabei aber viele Leute über die neue Omnibox-Funktion auf, die Rechtschreibfehler korrigiert bzw. Suchvorschläge macht.

Ja liebe Leute, wie habt ihr euch denn vorgestellt, wie solch eine Funktion realisiert werden kann? Das macht doch heute jede zweite Web-Site mit Auto-Vervollständigungsfunktion. Also dass sich die Software genau so verhält, das war ja wohl zu erwarten. Die Aufregung versteh ich jetzt deshalb gar nicht.

Natürlich kann man sagen, dass dieses Verhalten aus Datenschutz-Sicht bedenklich ist. Aber es ist eben ein Feature, das die Benutzung deutlich angenehmer machen kann (und im Firefox im übrigen auch in der Suche enthalten ist). Ich glaube schon, dass der Mainstream diese Funktion nützlich finden wird. Allerdings hätte ich keine Idee, wie man das anders lösen kann. Wer es nicht will, soll es abschalten.

Vorschlag an Google deshalb: Macht bei der Installation gleich eine Abfrage, ob die Omnibox suchen darf. UND: verwendet nicht standardmäßig Google sondern die eingestellte Default-Suchmaschine für die Antworten. Dann kann keiner was sagen.

[Update]
Google ist wirklich gut: wie Matt Cutts erläutert, wird bereits die Standard-Suchmaschine für die Anfragen verwendet. Also da kann man dann wirklich sagen, dass sie da fair vorgehen. Da kann sich man anderes Unternehmen eine Scheibe von abschneiden. Die müsste man erst dazu zwingen.

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Sep 03 2008

Googles neuer Browser

Veröffentlicht by . Filed under: Software

Hab mir doch spontan Googles Browser in der Beta-Version heruntergeladen, nachdem ich gelesen hab, dass er bei Google schon breit im Einsatz ist (Beta kann also nicht so schlimm sein). Und ehrlich gesagt: ich bin absolut begeistert. Der Browser ist merklich schnell, kommt mit JavaScript-Anwendungen wie meinem Mail-Server (Zimbra) und auch mit Meebo ausgezeichnet zurecht. Vor allem beim Mail merke ich einen deutlichen Geschwindigkeitsunterschied!

Und dann hab ich mir mal die Funktionen angeschaut.

Der Task-Manager wurde ja schon im Comic genannt. Der ist wirklich nett und sicherlich bei der ein oder anderen Anwendung mehr als hilfreich. Warum der Link jedoch unter “Für Entwickler” steht, das ist mir ein Rätsel, schließlich kann man die Funktion auch als Nicht-Entwickler gut gebrauchen.

Taskmanager

Sehr witzig finde ich dabei den Link “Statistiken für Computerfreaks”, der mir eine ausführliche Speicherverteilung der einzelnen Tabs anzeigt. Das finde ich wirklich als Entwickler sehr hilfreich, wenn ich meine Anwendung optimieren will.

Speicher-Verteilung

Das Layout ist in der Tat recht ungewohnt, Bananajoe kann ich jedoch nicht zustimmen, dass es furchtbar ist. Man hat zumindest fast die gesamte Bildschirmgröße für die Anzeige der Internet-Seite. Das finde ich mal sehr gut gelöst, wenn man Web 2.0-Anwendungen im Hinterkopf hat. Das Google-Blau ist hingegen echt gewöhnungsbedürftig. Ich hoffe, dass da irgendwann Themes möglich sind.

Sehr gut finde ich, dass man Text-Areas immer in der Größe verändern kann. Gut, geht natürlich in anderen Browsern auch, hier ist es aber schon fest integriert (wie im Safari ja auch). Sehr nützlich!

Weiteres nettes Feature: In der Adresszeile werden die Domains hervorgehoben. Dabei ist die normale URL leicht grau, die Domain selbst in Schwarz. Um jedoch vor Phishing-Attacken zu warnen, sollte das etwas deutlicher (z.B. Fett) gemacht werden. Sehr gut finde ich jedoch die Darstellung von unsicheren https-Seiten: hier wird in der Adresse das https mit rot durchgestrichen. Das sollte dann wirklich jeden darauf hinweisen, dass hier was nicht stimmt.

Und jetzt die Funktion, die ich von Google am wenigsten erwartet hätte: Der Browser hat die Funktion für eine “Inkognito-Fenster”, in dem keine Spuren auf dem Rechner hinterlassen werden: kein Cache, keine Cookies, absolut nichts. Das wird wohl ein neuer Trend bei Browsern, weshalb man Web-Anwendungen so programmieren sollte, dass sie eine SESSION-ID notfalls auch per URL weitergeben. Das bedeutet aber Mehraufwand zum Schutz gegen Session-Hijacking, weil viele Leute die URL einfach direkt kopieren (dann mit Session-ID). Die bisherige Lösung, die Session-ID nur per Cookie zuzulassen, ist wohl bald Vergangenheit. Tja, oder man löst es wie der Google-Browser: Im Inkognito-Browser werden Cookies zugelassen, jedoch beim Schließen des Tabs automatisch gelöscht. Bin gespannt, wie das die restlichen Browser realisieren.

Fazit: Der Browser gefällt mir sehr gut. Jetzt noch ein Firebug dazu und ich wäre absolut glücklich!

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Aug 07 2008

Extensions und die GPL

Veröffentlicht by . Filed under: eCommerce,Software

Ich schau mir ja jeden Link an, der hier auf der Seite veröffentlicht wird, also auch die Links, die Kommentatoren angeben. Tja und dabei bin ich heute auf eine Seite gestoßen, die zu xt:Commerce Erweiterungen anbietet. Das Problem daran ist jedoch: xt:commerce ist unter der GPL-Lizenz Version 2 veröffentlicht. Und da steht ganz deutlich (auf deutsch):

Sie müssen dafür sorgen, daß jede von Ihnen verbreitete oder veröffentlichte Arbeit, die ganz oder teilweise von dem Programm oder Teilen davon abgeleitet ist, Dritten gegenüber als Ganzes unter den Bedingungen dieser Lizenz ohne Lizenzgebühren zur Verfügung gestellt wird.

Heißt also: ich muss Erweiterungen ohne Lizenzgebühren beziehen können. Lediglich Kosten für die Erstellung einer Kopie dürfen berechnet werden. Das können sicher keine 100€ sein. Und sicher auch nicht über eine “Warenkorb”-Funktion.

Hab die Firma mal mit knappen Worten deshalb angeschrieben:

Ihr wisst, dass xt:Commerce unter GPL steht und damit eure Extensions ebenfalls unter GPL zu stehen haben? Wenn ich mir eure Extensions so anschaue, macht das nicht den Eindruck.

Die Antwort:

Und was sollen uns diese zwei freundlich formulierten Sätze jetzt sagen?

Auch noch Ansprüche *kopfschüttel*. Da meint man es mal gut. Ich entfern jetzt erst mal den Link im Kommentar, will ja keinen Ärger bekommen, weil ich auf rechtswidrige Seiten verlinke.

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Jul 29 2008

Lotus Notes – was denken die sich bei der Arbeit

Veröffentlicht by . Filed under: Software

Gut, ich muss auf der Arbeit Lotus Notes verwenden. Das ist schon übel. Bisher bekannte Highlights:

  1. nach etwas suchen und dann in den Suchtreffern etwas löschen oder verschieben: ganz blöde Idee, denn dann werden alle Treffer gelöscht oder verschoben
  2. F5 für Aktualisieren klicken: meldet mich ab

So gibt es noch deutlich mehr Zeichen, wie unintuitiv das Programm ist. Neuestes Highlight von heute: ich habe eine Mail mit etwas mehr Text und versuche einige Daten in eine Datenbank abzuschreiben. Lotus Notes meint dazu, dass es beim Fensterwechsel immer wieder zum Anfang der Mail scrollen muss, so dass ich nicht abschreiben kann.

Ich glaub, ich muss unserer IT-Abteilung mal die Bildschirmarbeitsplatzverordnung erklären. Da steht, ich hab einen rechtlichen Anspruch auf benutzerfreundliche Software. Wissen die meisten glücklicherweise nur nicht.

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